Service-Navigation

Suchfunktion

18.05.2020

Corona-Krise: Beratende Informationen zum Ersatzunterricht (FERNLERNUNTERRICHT)

Ersatzunterricht zu Hause Unter dem Begriff "Homeschooling" werden landesweit Modelle angestrebt, den Schülerinnen und Schülern, sowie den Eltern Unterrichtsmaterial und Arbeitsvorlagen auch auf digitalem Weg zukommen zu lassen. 

Homeschooling mit DSGVO

Hinweise und Empfehlungen für Schulen

Achten Sie auf Angebote, die eine Datenverarbeitung im Auftrag der Schule (Art. 28 DSGVO, sog. „Auftragsverarbeitung“) vorsehen. Dies erfordert einen ADV-Vertrag und eine Übernahme in das Verfahrensverzeichnis der Schule. Die Schule muss jederzeit Kontrolle über die Datenverarbeitung haben. Achten Sie auf den Hinweis, dass der Hersteller keine Nutzerdaten an Dritte weitergibt und keine Tracking Tools einsetzt. Vermeiden Sie längerfristige vertragliche Bindungen und Abonnements.

Einige Hinweise und beratende Informationen können Sie hier abrufen:

Anschreiben digitale Unterrichtsversorgung

Onlineangebote und Ideen zum digitalen Unterricht

Textvorschlag Einverständnis VideoCall Schüler/Eltern mit Jitsi
Freiwillige Nutzung auf der Grundlage einer informierten Zustimmung am Beispiel der Hopp-Foundation
(mit freundlicher Genehmigung)
Textvorschlag informierte Zustimmung Web/Video Call

Hinweise der Pressestelle des Landesdatenschutzbeauftragten BW

Freie Onlineangebote für Schulen (datenschutzfreundlich)

Anton - Lernapp

*NEU* Jitsi - Sichere Verbindung für Schulen in Karlsruhe

Jitsi - Videokonferenz-Direkt Call über das SMZ Karlsruhe
Jitsi Anleitung - Video des Medienzentrums Mittelbaden

KMK Linkliste für Lernen von zu Hause

Landesbildungsserver Onlineunterricht / Prüfungsvorbereitung

LearningApps - Viele Aufgaben und Tests

LMZ - Übersicht, Hinweise und Angebote

Meetzi - Virtuelles Klassenzimmer

Moodle Light für Schulen
BigBlueButton für Videokonferenzen an Schulen

Netzklasse (browserbasierter Unterricht)

Planet Schule SWR Schulfernsehen

Info zu Messenger Threema Lehrkräfte

Je nach Uhrzeit kommt es bei einigen Onlinetools zu Schwierigkeiten, da die Internetseiten der Anwendung überlastet sind. Um die angegebenen Links zu testen, versuchen Sie es wenn möglich auch zu späteren Zeitpunkten.

Achtung: Wählen Sie als Konferenzraumname bei Videokonferenzen nicht "Test" oder "Klasse8" o.ä., damit nicht andere Teilnehmer unabsichtlich dazukommen! Eine Passwortvergabe als Moderator ist wichtig! Jitsi überträgt je nach benutztem Server die Videostreamingdaten unverschlüsselt. Vor der Nutzung sollte man sich auch hier einmalig eine Zustimmung mit Datenschutzhinweisen einholen!

Thema: Videokonferenz mit Schülern

Alternative Nutzung von Jitsi kann nun (15.05.2020) sicher über den Server des SMZ Karlsruhe aufgerufen werden. Anmeldung hier klicken!

VideoCalls und Videoconferencing-Tools sind in der Krisenzeit von Eltern, SuS, Schulen und Lehrkräfte besonders angefragt. Eine pauschale Freigabe von Anwendungen wie Zoom, Skype, Cisco Webex, Alfaview, etc. gibt es nicht. Auch ist im Schreiben von Herrn Ministerialdirektor Föll an alle Schulleitungen vom 14.03.2020 keine Genehmigung über die DSGVO hinweg für Microsoft Teams als Dienst erteilt worden. Bitte beachten Sie als verantwortliche Schulleitung den Datenschutz. Vieles ist datenschutzrechtlich bedenklich. Das Kultusministerium bietet allen Schulen kostenlos Moodle mit Videokonferenzen (BBB) an. Anfragen zur direkten Nutzung können über bbb@lehrerfortbildung-bw.de gestellt werden.

Aktuelle Warnung vor Zoom.us des LfDI (29.04.2020)

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink hat Schulen aufgefordert, im digitalen Unterricht auf den US-Videokonferenzdienst Zoom zu verzichten. Sollte Zoom dennoch zum Einsatz kommen, könnten in der Folge auch rechtliche Verwarnungen oder Untersagungen ausgesprochen werden, sagte Brink der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Stuttgart. Seine Behörde behalte sich auch vor, mit stichprobenartigen Prüfungen den Unterrichtsablauf zu kontrollieren.

Laut Landesbeauftragtem für Datenschutz und Informationsfreiheit
(LfDI) ist Zoom insbesondere als Desktop-Version durch eine Reihe schwerer Sicherheits- und Datenschutzlücken in die Kritik geraten.
Zudem lasse die unnötige Erhebung und Verwertung von Nutzerdaten durch Zoom vermuten, dass diese auch zum Nachteil der Schüler verwendet würden, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. In der vergangenen Woche waren an einer Video-Schulstunde mit Zoom an einer Freiburger Schule pornografische Bilder eingespielt worden.

Dem LfDI zufolge sollen Schulen und Lehrer während der Coronakrise die vom Land zur Verfügung gestellte datenschutzfreundliche Lernplattform Moodle sowie das Videokonferenzsystem BigblueButton benutzen. Das LfDI rät außerdem, den Sofortnachrichtendienst Threema Work zu verwenden, die das Kultusministerium allen Lehrern kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Im Gegensatz zum populäre US-Messenger WhatsApp sei dieser datenschutzkonform.

Quelle:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/brink-warnt-vor-zoom-100.html

Anmerkung: Eine aktualisierte Version von Zoom 5.0 ist ab Mai 2020 bereitgestellt worden! 

Fußleiste