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Regelungen für die Prüfung in den Sonderfremdsprachen und die
Prüfung zur Zertifizierung der Herkunftssprachen

1. Prüfung in den Sonderfremdsprachen

Ausländische und ausgesiedelte Schülerinnen und Schüler, die erst ab Klasse 7 oder später in die Werkrealschule oder Hauptschule eintreten, können in der Hauptschulab-schlussprüfung als Ersatz für die Prüfung in der Fremdsprache Englisch eine Son-derfremdsprachenprüfung in ihrer Herkunftssprache ablegen. Da diese Schülerinnen und Schüler oftmals über keine oder nur unzureichende Englischkenntnisse verfügen und diese in der Regel innerhalb von zwei bis drei Jahren nicht aufarbeiten können, wird die Sonderfremdsprachenprüfung, die dem Anspruchsniveau der Prüfung in der Fremdsprache Englisch entspricht, für den Hauptschulabschluss anerkannt. Im Abschlusszeugnis wird die Note der Sonderfremdsprachenprüfung anstelle der Note im Fach Englisch eingetragen. Anstatt "Englisch" ist die "Sprache" aufzunehmen. (Für die Fremdsprachenregelung wird auf die Verwaltungsvorschrift "Kinder und Ju-gendliche mit Sprachförderbedarf" vom 1. August 2008, Kultus und Unterricht S. 57/2008, verwiesen).


2. Prüfung zur Zertifizierung der Herkunftssprachen

Seit dem Schuljahr 2001/2002 wird auch eine Prüfung zur Zertifizierung der Herkunfts-sprache zusätzlich zur Prüfung in der Fremdsprache Englisch angeboten. Sie dient dem Nachweis von zusätzlichen Sprachkompetenzen und entspricht dem An-spruchsniveau im Fach Englisch. Für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Zertifizierung an der Prüfung in ihrer Herkunftssprache teilnehmen, wird auf Wunsch im Hauptschulabschlusszeugnis der Klasse 9 oder 10 bzw. im Versetzungszeugnis der Klasse 9 unter der Rubrik: "Bemerkungen" die folgende Rubrik angebracht:


"Herkunftssprache: << Sprache >> << Note >>"


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